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Im September 2021 starteten wir ein neues Online-Projekt, das durch das Stipendium des Musikfonds „FEB“ (Förderung von Ensembles und Bands) unterstützt wird.

Zinc & Copper arbeiten regelmäßig mit Gastmusikern zusammen. Für dieses Projekt haben wir das Ensemble zu einem Quintett erweitert, in dem zwei Gastmusiker mit Computern arbeiten:

Benjamin Jefferys, ein in Berlin lebender Software-Ingenieur und Posaunist, der bei Ableton arbeitet.

Duane Pitre, der kürzlich „Pons“ („Bridge“) für das Ensemble komponierte und auch unsere neue Website gestaltete.

Ausgangspunkt des Projekts ist der Wunsch, Musik online auf eine Art und Weise zu präsentieren, die tatsächlich zum digitalen Medium passt, anstatt etablierte Formen des Musizierens zu kompromittieren, die sich bereits als sehr gut funktionierend erwiesen haben!

Generative algorithmische Kompositionen werden auf einer neuen Website präsentiert, die von Hilary Jeffery’s „Berlintune“ Studio gehostet wird.

Neben diesen neuen Werken erforschen wir, wie wir als kreative Musiker effektiv mit der komplexen Welt der sozialen Medien, Websites und anderen Formen der Online-Veröffentlichung arbeiten und uns darin bewegen können.

Wir suchen nach kreativen, aber kompromisslosen Möglichkeiten, mit neuen Technologien umzugehen, damit Musiker nicht auf digitale Avatare im Internet reduziert werden und digitale Technologien nicht dazu verwendet werden, die Komplexität der menschlichen Kultur zu simulieren, z. B. bei Live-Musikveranstaltungen! Es geht nicht darum, das Potenzial der digitalen Technologie zu negieren, sondern vielmehr darum, sie auf eine Art und Weise zu nutzen, die ihrem Wesen entspricht und bei der wir ihre Stärken ausspielen können.

Laufende Recherchen und Dokumentationen zu diesem Projekt werden in den nächsten Wochen hier und auf anderen Plattformen erscheinen.

Veröffentlicht in 2021